Die Trave

Der Pegel zeigt an, ob gepaddelt werden darf.

Foto: J. Schulz

Die Trave entspringt im östlichen Hügelland bei Glasau. Von dort aus verläuft sie in einem ehemaligen Schmelzwasserbett der letzten Eiszeit durch den Wardersee nach Bad Segeberg und weiter Richtung Bad Oldesloe, durch Lübeck bis sie zwischen Travemünde und dem Priwall in die Lübecker Bucht mündet. Sie ist insg. 124 km lang.

Der Oberlauf der Trave ist ein ökologisch sehr empfindliches Gewässer. An den angrenzenden Niederungen, Mooren und Erlenbeständen leben Kiebitze, Rohrweihe und Wiesenpieper. Im Gewässerlauf bieten Steine und Kiesbänke Jungfischen und Insekten einen Lebensraum und man findet Pflanzenpolster des geschützten Flutenden Hahnenfuß.

Der Bereich vom Wardersee bis nach Bad Segeberg hat häufig sehr geringe Wasserstände und sollte möglichst wenig gestört werden. Deshalb wurde auch für die Trave eine Studie zum umweltfreundlichen Kanuwandern erstellt und Maßnahmen zur Sicherung des Gewässers ergriffen. Besonders pfiffig ist dabei das System mit Befahrenspegeln, die je nach der Höhe des Wasserstandes anzeigen, ob auf dem Gewässerabschnitt gefahren werden darf oder nicht.

 

Infotafel an der Trave, Foto: J. Schulz

Ein aufwändig gestaltetes Faltblatt der Naturschutzbehörde Kreis Segeberg informiert über das Naturerlebnis Mittlere Trave.

Es ist zu beziehen beim Kreis Segeberg,

Untere Naturschutzbehörde,

Hamburger Str. 30,

23795 Bad Segeberg

Mehr erfahren naturinteressierte Kanuwanderer auch auf den Internetseiten des Kreises Segeberg zum "Naturerlebnis Mittlere Trave"

 

 

Regelbuch

Diverse Vereine und Kanuvermieter der Region haben sich freiwillig zur Einhaltung und Bekanntmachung von Schutzbestimmungen und Befahrensregeln verpflichtet. Die Regeln sind in einem Regelbuch veröffentlicht und auch auf den Internetseiten des Landes-Kanu-Verbandes Schleswig-Holsteins e. V. zu finden.

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