Naturparktier des Jahres

Der Naturpark-Verein Holsteinische Schweiz "kürt" jedes Jahr ein Naturpark-Tier des Jahres. Ausgewählt werden Tiere, die in der von Wäldern, Seen und Hügeln geprägten Landschaft des Naturparks heimisch sind. Kernstück des Projektes Naturparktier des Jahres ist die Erstellung eines attraktiven Kalenderposters, das Sachinformationen über die jeweilige Tierart vermittelt.

Das Kalenderposter wird in jedem Jahr in Zusammenarbeit mit einer regional aktiven Gruppe erstellt, die sich besonders um den Schutz und die Förderung der Tierart kümmert.

Foto: VDN / Thomas Hinsche

Naturparktier 2017: Der Moorfrosch

Einzigartig in der heimischen Froschwelt vollzieht sich bei den Moorfröschen in aller Heimlichkeit für nur wenige Tage eine wundersame Verwandlung: Viele der Männchen verfärben sich in Erwartung der Froschdamen im Laichgewässer mehr oder weniger vollständig blau bis violett! Wer dieses kurze Farbwunder einmal live erleben möchte, sollte bereits im März an sonnigen, fischfreien Gewässern regelmäßig Ausschau nach ihnen halten.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Wirbeltiere Schleswig-Holstein in der FÖAG e. V.

Dieses Kalenderposter wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

Foto: VDN / Axel Küster

Naturparktier 2016: Der Kranich

Das „Trompeten“ des Kranichs ist bei der Balz weit zu hören. Während der Brutzeit und fürsorglichen Jungenaufzucht lebt der scheue Vogel jedoch sehr heimlich und zurückgezogen. Dabei ist er besonders auf wasserreiche Feuchtgebiete angewiesen. Nur dort findet eine Kranichfamilie Schutz vor Feinden und reichlich Nahrung. Mit einer Flügelspannweite, die mit ca. 2,20 Metern nahezu an die eines Seeadlers heranreicht, ist der Kranich eine imposante Erscheinung.

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Das Kalenderposter 2016 entstand in Zusammenarbeit mit Frau Sabine Reichle vom WWF.

Dieses Kalenderposter wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

 

Foto: Rudmer Zwerver/Creativenature.nl.


Naturparktier 2015: Die Wasserspitzmaus

Wie ein Agent mit der Lizenz zur Jagd unter Wasser, ist sie mit erstaunlichen Anpassungen ausgestattet: Ein Fellanzug, der mit Spezialhaaren aufwartet und sie im Wasser nahezu trocken hält, sowie Schwimmborsten an den Füßen, die beim Vortrieb helfen. Mit einem lähmenden Giftbiss überwältigt sie ihre Beute.

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Das Kalenderposter 2015 entstand in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Peter Borkenhagen von der Säugetierkundlichen AG S.-H. Diese AG sammelt ehrenamtlich Daten zu Kleinsäugern in Schleswig-Holstein.

Dieses Kalenderposter wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

 

Foto: VDN / blum

Naturparktier 2014: Die Schellente

Als einzige Ente bei uns brütet die Schellente in Baum- oder künstlichen Nisthöhlen. Mit einem wagemutigen Sprung aus bis zu acht Meter Höhe, beginnen die Küken mit der Mutter die Gewässer zu erkunden. Die kleinen Flauschbälle sind bereits häufig schon nach zwei Wochen auf sich allein gestellt.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit dem NABU.

Dieses Kalenderposter wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

 

Foto: Solvin Zankl

Naturparktier 2013: Die Maräne

Sie ist ein anspruchsvoller Fisch und eine Besonderheit in unseren Seen. Tiefe, kühle, sauerstoffreiche und saubere Gewässer werden von ihr bevorzugt. In den Tiefen der Seen bilden die Maränen silbern funkelnde Schwärme und fressen überwiegend Plankton.  Sie gehören zu den lachsartigen Fischen und  werden hier vor allem im Juni / Juli  als leckere Delikatesse gefangen.

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Dieses Kalenderposter wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein und den Stiftungen der Förde Sparkasse.

 


Foto: VDN/Hubertus Eicke

Naturparktier 2012: Der Uhu

Größe, bernsteinfarbene Augen und "Federohren" sind die Markenzeichen unser größten Eule. Erstaunlich lautlos jagt der Uhu alles bis zur eigenen Körpergröße. Es leben ca. 40 Brutpaare in unserem Naturpark Holsteinische Schweiz.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Eulenschutz in Schleswig-Holstein e. V.

Dieses Poster wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

 


Foto: Sven Koschinski

Naturparktier 2011: Der Nördliche Kammmolch

Unser größter Molch wird auch liebevoll Wasserdrache genannt, da die ca. 12 cm großen Männchen im Wasser auf dem Rücken einen hohen, stark gezackten Hautsaum bilden, der vom Hinterkopf bis zur Schwanzspitze reicht und nur an der Schwanzwurzel unterbrochen ist. Mit diesem imposanten Körperschmuck, Duftstoffen und einer besonderen „Balzgymnastik“ wirbt es um die weiblichen Artgenossen.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Wirbeltiere Schleswig-Holstein in der FÖAG e. V.

Dieses Poster wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

 


Foto: Gerhard Glatz /VDN

Naturparktier 2010: Der Rotmilan

Mit einer Spannweite von bis zu 1,65 m, seinem rötlichen Gefieder und dem langen Gabelschwanz ist der Rotmilan nach dem Seeadler der imposanteste Greifvogel am Himmel SchleswigHolsteins.
Seine Küken haben durch ihre langen Dunenstrahlen auf dem Kopf eine
charakteristische „Puschelfrisur“ und ihr Schauspieltalent ist groß, wenn es darum geht sich tot zu stellen. Über 60% des weltweiten Rotmilanbestandes kommt in Deutschland vor.

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Der Text für das Kalenderposter wurde in Zusammenarbeit mit den NABU-Gruppen Eutin, Plön und Bad Segeberg erstellt.

Dieses Poster wurde hergestellt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

 


Foto: Wolf v. Schenck (Wildpark Eekholt)

 

Naturparktier 2009: Der Dachs

Meister Grimbart, aus Fabeln und Märchen bekannt, ist im Naturpark wieder häufig vertreten. Bevorzugt in sandigen Waldböden gräbt der gesellige Allesfresser sein ausgeklügeltes und umfangreiches Kammer- und Gangsystem.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit dem WildTierKataster Schleswig-Holstein.

Die Erstellung des Posters wurde im Rahmen des Ranger-Projektes finanziert. Dieses wurde freundlicherweise unterstützt von den Argen der Kreise Plön, Ostholstein und Segeberg, dem Land Schleswig-Holstein, beteiligte Gemeinden und den Kreis Plön.

TIPP:

Wir bieten im Naturpark-Haus für Kindergartengruppen und Grundschulklassen ein umweltpädagogisches Sonderprogramm zum Dachs. Anmeldung und weitere Infos unter04522-749380.

 

Foto: R. Voss


Naturparktier 2008: Die Ringelnatter

Die Königin unter den Schlangen hat ein erstaunliches Schauspieltalent und ist vor allem in Feuchtgebieten und an Gewässern heimisch.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Wirbeltiere Schleswig-Holstein in der FÖAG e. V.

Die Erstellung des Posters wurdeim Rahmen des Ranger-Projektes finanziert. Dieses wurde freundlicherweise unterstützt von der Europäischen Union (Leader+), den Argen der Kreise Plön, Ostholstein und Segeberg, dem Land Schleswig-Holstein (Landwirtschaftsministerium und Sozialministerium) und der Bingo!-Projektförderung.

 

 


T. Henschel (www.henschel-naturfoto.de)

 

 

 

 

 

Naturparktier 2007: Die Gebänderte Prachtlibelle

Die Gebänderte Prachtlibelle ist eine reine Fließwasserlibelle, deren Larven in sommerwarmen, besonnten Bachabschnitten zu finden sind. Die männlichen Libellen sind prachtvoll blau schillernde Tiere, die Ihre Territorien in akrobatischen Flugkämpfen gegen ihre männlichen Artgenossen verteidigen.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Fischer.

Die Erstellung des Posters wurde im Rahmen des Ranger-Projektes finanziert. Dieses wurde freundlicherweise unterstützt von der Europäischen Union (Leader+), den Argen der Kreise Plön, Ostholstein und Segeberg, dem Land Schleswig-Holstein (Landwirtschaftsministerium und Sozialministerium) und der Bingo!-Projektförderung.

 

Foto: M. Philipp

Naturparktier 2006: Der Eisvogel

Der Eisvogel bezaubert den Beobachter durch die Sinfonie der Farben seines Gefieders und wird daher oft als "fliegender Edelstein" bezeichnet. Im Naturpark Holsteinische Schweiz findet der Eisvogel reichlilch naturnahe Still- und Fließgewässer als Lebensraum. Er brütet wegen mangelnder Steilufer auch gerne in Wurzeltellern kürzlich umgekippter Bäume.

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit der "Projektgruppe Eisvogel 2004" .

Die Erstellung des Posters wurde freundlicherweise finanziell unterstützt von den Sparkassen der Region (Sparkasse Südholstein, Stiftung der Sparkasse Ostholstein).

 

Foto: D. Rohde

Naturparktier 2005: Der Große Abendsegler

Der Große Abendsegler ist mit einer Flügelspannweite von 32 - 40 cm die größte Fledermaus in Schleswig-Holstein. Große Abendsegler können bei gutem Wetter und wenig Wind im Naturpark regelmäßig schon kurz nach Sonnenuntergang beobachtet werden.

Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit NABU Arbeitsgruppe Fledermausschutz und Fledermausforschung Schleswig-Holstein (AGF).

Die Erstellung des Posters wurde freundlicherweise finanziell unterstützt von Bingo!-Lotto, der Umweltlotterie.

 

© / Autor: Dr. Axel Gebauer

Naturparktier 2004: Der Fischotter

Der Fischotter ist hervorragend an den Lebensraum Wasser angepasst. Seine Schnelligkeit und Wendigkeit verdankt er der stromlinienförmigen Körperform, seinem Schwanz und seinen Pfoten.

Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit dem Verein Wasser-Otter-Mensch e.V.

 

 

Foto: Rainer Hunold (VDN)

Naturparktier 2003: Der Laubfrosch

Der Name Laubfrosch verweist auf den bevorzugten Lebensraum im Blattwerk von Sträuchern und Bäumen. Die vermeintliche Fähigkeit, das Wetter vorherzusagen, führte zu dem weit verbreiteten Namen "Wetterfrosch".

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Das Kalenderposter wurde erstellt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Amphibien des BUND Kreis Segeberg.

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